Auf den ersten Blick sehen beide gleich aus: Man tippt online sechs Zahlen und hofft auf den Jackpot. Rechtlich liegen zwischen einem Lottovermittler und einer Zweitlotterie aber Welten.
Der Lottovermittler
Ein Vermittler wie Lotto24 oder Tipp24 reicht den Tippschein tatsächlich bei den staatlichen Landeslotterien ein. Der Spielvertrag kommt mit der echten Lotterie zustande, der Gewinn kommt aus dem echten Topf. Diese Vermittlung ist in Deutschland erlaubt und beaufsichtigt; die Anbieter stehen auf der Whitelist.
Die Zweitlotterie
Eine Zweitlotterie nimmt den Tipp dagegen nur als Wette entgegen: Der Anbieter wettet mit dem Kunden darauf, welche Zahlen die echte Lotterie zieht, und zahlt Gewinne aus eigener Tasche beziehungsweise über Versicherungen. Am echten Jackpot ist der Spieler nie beteiligt. In Deutschland sind solche Angebote nicht erlaubnisfähig. Bekanntestes Beispiel war jahrelang Lottoland – inzwischen hat der Anbieter umgesattelt: Die Lottoland Deutschland GmbH steht seit 2024 als regulärer Vermittler auf der Whitelist.
So erkennen Sie den Unterschied
Ein Blick in die AGB genügt meist: Vermittler sprechen von „Vermittlung an die Landeslotteriegesellschaften“, Zweitlotterien von „Wetten auf den Ausgang von Lotterien“. Auch das Kleingedruckte zur Gewinnauszahlung verrät viel – kommt der Gewinn von der Lotterie oder vom Anbieter selbst? Im Zweifel hilft die Whitelist: Legale Angebote stehen dort mit ihrer exakten Adresse.
Häufig gestellte Fragen
Ist mein Gewinn bei einer Zweitlotterie sicher?
Er hängt allein von der Zahlungsfähigkeit des Anbieters ab – beim Vermittler dagegen vom staatlichen Lotterietopf.
Sind Eurojackpot-Tipps über Vermittler echt?
Ja, lizenzierte Vermittler reichen die Scheine bei den echten Lotterien ein.
Welche Lotto-Anbieter sind geprüft?
Unsere Übersicht Lotto-Anbieter im Test führt alle Tests mit aktuellem Status.